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Kleine Ehe­ver­bre­chen

29. März 2019, 20:00 bis 22:00

Ist Liebe mög­lich?

Es ist ein altes Motiv, das schon viele Schrift­stel­ler ent­zün­det hat: ein Mann ver­liert sein Gedächt­nis und kann sich von nun an neu erfin­den, ein «erwach­se­nes Neu­ge­bo­re­nes» sein. Wer wünschte das nicht: einen Null­punkt, von dem man sein fest­ge­fah­re­nes Leben ver­lässt und alles noch ein­mal neu ent­schei­det. Bei Simon und Lisa in «Kleine Ehe­ver­bre­chen» ist es jedoch zunächst die Frau, die nach dem «Unfall» ihren Mann neu «recy­celt»: in einen, den sie sich schon immer gewünscht hat. Einen treuen, Tee trin­ken­den Traum­mann, der Bou­ti­quen liebt und ein wenig eifer­süch­tig zu Hause war­tet. Doch natür­lich ist alles ganz anders.

Der sen­si­ble Erfolgs­au­tor Eric-Emma­nuel Schmitt hat bril­lant und berüh­rend die Pro­bleme lang­jäh­ri­ger Part­ner­schaf­ten erfasst: wie sehr mit der Gewöh­nung die Lust auf den ande­ren ver­schwin­det, wie sehr man ihn zu ken­nen glaubt, sich träge in Ver­traut­heit ein­rich­tet, aber genau dort das Lie­bes­ende lau­ert. Und dass man sich in vie­lem einen ande­ren gewünscht hätte und sich die Span­nung der Fremd­heit zurück­wünscht, die zugleich unmäs­sig erschreckt.

Spiel: Franca Basoli und René Schnoz | Regie: Iris Peng, Franca Basoli und René Schnoz | Autor: Eric Emma­nuel-Schmitt


Details

Datum:
29. März 2019
Zeit:
20:00 bis 22:00
Veranstaltungkategorie:

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