«Die Wun­der­übung» - Lust­spiel von Daniel Glattauer
Vom 17. Januar bis 8. März 2020

Will­kom­men zum Lust­spiel im Win­ter, einem Stück Ehe­the­ra­pie der beson­de­ren Art!

Joana und Valen­tin haben sich zur Paar­the­ra­pie ent­schie­den. Zwi­schen ihnen funk­tio­niert gar nichts mehr. Der The­ra­peut sieht sofort: Die bei­den befin­den sich im fort­ge­schrit­te­nen Kampf­sta­dium. Nur in der Pole­mik sind sie ein per­fekt ein­ge­spiel­tes Team. Dabei hat ihre Geschichte einst so schön ange­fan­gen. Liebe auf den ers­ten Blick. Wo ist das nach vier­zehn Ehe­jah­ren alles hin­ge­kom­men? Die gros­sen Gefühle? Da greift der The­ra­peut zu einer spe­zi­el­len Mass­nahme: Sie mögen sich das Wun­der vor­stel­len, sie wach­ten auf und die Welt sei wie­der in Ord­nung. Doch Posi­tio­nen verhärten sich. Da erhält der The­ra­peut einen Anruf von sei­ner Frau.. 

In «Die Wun­der­übung» gelingt Daniel Glattauer das ebenso gefühl­volle wie bis­sige Por­trät eines Paa­res, des­sen beste Zei­ten vor­bei sind, das die Liebe zuein­an­der aber nicht auf­ge­ben will. Köst­lich, fein­füh­lend, iro­nisch und fast zärt­lich. Lebens­nah und unge­mein komisch!

Bera­ter: Und was, den­ken Sie, ist das Haupt­an­lie­gen Ihres Man­nes?
Joana: Ich schätze ein­mal, die nächs­ten ein­ein­halb Stun­den zu über­ste­hen.

Die das sagen sind Susanne Kunz und Patric Geh­rig, sie die bekannte Mode­ra­to­rin und lei­den­schaft­li­che Schau­spie­le­rin und er der ver­sierte Schau­spie­ler und Per­for­mer. Unter der Regie von Thea­ter­lei­ter Peter Niklaus Stei­ner wer­den sie ihre Streit­kul­tur zur Blüte trei­ben, zumal ihr Regis­seur dabei auch als ihr The­ra­peut fun­giert.

Die lau­schige Atmo­sphäre des tur­bine thea­ters wird zur Dichte des Thea­ter­abends bei­tra­gen und für die Inti­mi­tät der zwi­schen­mensch­li­chen Bezie­hung bürgt die Inti­mi­tät des Mau­er­ge­wöl­bes.

Kom­men Sie also ganz unge­niert ins Thea­ter, wir heis­sen Sie herz­lich will­kom­men!

Mit­wir­kende

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Nach der Grund- und Han­dels­schule schloss er 1981 die Schau­spiel-Aka­de­mie Zürich als Schau­spie­ler ab. Danach folg­ten Enga­ge­ments an den Stadt­thea­tern in Bre­men, Frank­furt a. Main, Bochum und Tübin­gen (LTT). Von 1990 bis 2003 gehörte er zum Ensem­ble des Schau­spiel­hau­ses Zürich. 1990 grün­dete er das tur­bine thea­ter in Lang­nau am Albis, wel­ches er bis heute lei­tet und in dem er bereits zahl­rei­che Pro­duk­tio­nen her­aus­brachte; zuletzt Shake­speares «Was ihr wollt» in eige­ner Über­set­zung als Frei­licht­thea­ter in Sihl­wald und Curt Goetz’ «Inge­borg» als Lust­spiel im Win­ter.

Seit 2003 arbei­tet er in der freien Thea­ter­szene und gibt dane­ben Thea­ter­kurse und Schau­spiel­un­ter­richt. Seit 2006 spielte und insze­nierte er auch regel­mäs­sig am Lax­dal Thea­ter in Kai­ser­stuhl AG bis zu des­sen Schlies­sung im Jahr 2016. 2017 folgte die Neu­grün­dung der Kai­ser­bühne, deren Lei­tung er über­nahm. Letzte Rol­len: Film: Poli­zist Reber in «Drif­ten» (Bern­hard Lang Film/SF) und Leh­rer «Büchi» in «Ama­teur Teens» (Hes­se­Greu­ter Film/SF). Thea­ter: «Ted» in Uto­pia von R. Bean und «Mal­vo­lio» in «Was ihr wollt» von Shake­speare. Letzte Regie: «In 80 Tagen um die Welt» und «Inge­borg» von Curt Goetz. Zum Jubi­läum 150 Jahre Wild­nis­park Zürich Lan­gen­berg schrieb und spielte Stei­ner in der alten Bären­an­lage das Stück «Wild­gar­ten – Orel­lis Odys­see» über den Wild­park-Grün­der C.A.L. v. Orelli.

Seit 1997 arbei­tet Susanne Kunz als Mode­ra­to­rin beim Schwei­zer Fern­se­hen und war unter ande­rem für For­mate wie «Oops», «Eiger, Mönch&Kunz» und «Tape­ten­wech­sel» im Ein­satz. Seit 2008 kann man sie in der erfolg­rei­chen Spiel­show «1gegen100» am Mon­tag­abend auf SRF1 sehen. Sie absol­vierte Schau­spiel­aus­bil­dun­gen in Ber­lin und Paris. Im Kino­film «Vitus» spielte sie eine Pri­mar­leh­re­rin und war die­ses Jahr in «Der Bestat­ter» zu sehen. Neben­bei mode­riert die drei­spra­chige (D/F/E) Mode­ra­to­rin ver­schie­dene Galas, Preis­ver­lei­hun­gen, sowie zahl­rei­che Fir­menlan­lässe. Ihre Liebe zur Schau­spie­le­rei trieb sie an, bis­her zwei selbst­ent­wi­ckelte, abend­fül­lende Solo­stü­cke auf die Büh­nen der Schwei­zer Klein­kunst­szene zu brin­gen.

Mit Susanne Kunz Alter Ego «Els­beth» sind seit 2009 zwei selbst­ent­wi­ckelte, abend­fül­lende Büh­nen­pro­duk­tio­nen ent­stan­den. Mit den Stü­cken «Schlag­zeug­solo» und «Elsbeth!-Eine Tisch­bombe rei­tet aus» ist sie wäh­rend je 3 Jah­ren auf den Schwei­zer Klein­kunst­büh­nen auf­ge­tre­ten.

Im Som­mer 2019 bril­lierte Susanne Kunz in der Rolle der Grä­fin Livia im Stück «Was ihr wollt» von Wil­liam Shake­speare im tur­bine thea­ter Frei­licht­thea­ter in Sihl­wald.

Patric Geh­rig ist 1971 in Luzern gebo­ren und auf­ge­wach­sen. Nach einer Aus­bil­dung zum Koch und Gas­tro­no­men ist er schon früh auf den ver­schie­dens­ten Büh­nen im In- und Aus­land als Sän­ger und Per­for­mer tätig und beginnt 2000 sein Schau­spiel­stu­dium in Zürich. Seit 2003 arbei­tet er als frei­schaf­fen­der Schau­spie­ler, Sän­ger und Spre­cher im deutsch­spra­chi­gen Raum. 2004 grün­det er in Ber­lin die Band Jane Walton und 2005 in Luzern die Figu­ren­thea­ter­bühne
Splät­ter­li­thea­ter, wel­che 2007 mit einem Werk­bei­trag von Stadt und Kan­ton Luzern aus­ge­zeich­net wird. 2009 grün­det er die Gruppe Zell:stoff. 2013 erhält er von den Zen­tral­schwei­zer Kan­to­nen ein Ate­liersti­pen­dium für Ber­lin. 2014 wird die Zell:stoff Pro­duk­tion DRAUSSEN DIE STADT im Zen­tral­schwei­zer Monats­ma­ga­zin 041 – Das Kul­tur­ma­ga­zin zum «Stück des Jah­res» und er selbst zum «Kul­tur­kopf des Jah­res» gekürt. 2016 erhält er für die Zell:stoff Pro­duk­tion HEIM#2 – Die Ein­sam­keit des Kran­füh­rers die selek­tive Pro­duk­ti­ons­för­de­rung des Kan­tons Luzern.
Mit GÄRTEN – Eine Recherch» (einer Stück­ent­wick­lung für das Luzer­ner Thea­ter) zeigt er sich 2017 erst­mals als Regis­seur für eine Insze­nie­rung ver­ant­wort­lich. Im sel­ben Jahr erhal­ten er und seine Part­ne­rin auch ein Ate­liersti­pen­dium für Chi­cago (2019). In der Spiel­zeit 2018/19 ist er als Schau­spie­ler in vier Pro­duk­tio­nen (u.a. Luzer­ner Thea­ter, Klein­thea­ter und Süd­pol Luzern) und diver­sen Gast­spie­len zu erle­ben.
Er lebt mit sei­ner Part­ne­rin der Bild­haue­rin und Büh­nen­bild­ne­rin Sas­kya Ger­mann und ihrem gemein­sa­men Sohn in Luzern.

Kos­tüme: Karin Prei­sig
Gra­fik: Yas­min König
Pro­duk­ti­ons­lei­tung: Domi­nik Zemp

Auf­füh­rungs­rechte: Tho­mas Sess­ler Ver­lag GmbH, Wien
Co-Pro­duk­tion: tur­bine thea­ter, Lang­nau am Albis / Kai­ser­bühne, Kai­ser­stuhl AG 

Bil­der­ga­le­rie

Bil­der: Bruno Meier

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