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Inge­borg - Lust­spiel in drei Akten von Curt Goetz

17. Januar bis 8. März

Unter dem Begriff „Lust­spiel im Win­ter“ lan­ciert das tur­bine thea­ter seine jähr­lich wie­der­keh­ren­den Win­ter-Eigen­pro­duk­tio­nen neu. Bei den küh­len Aus­sen­tem­pe­ra­tu­ren will es im gebor­ge­nen Thea­ter­kel­ler für erwär­mende Hei­ter­keit sor­gen. Mit klu­gen und gewitz­ten Lust­spie­len beschert es dem Publi­kum einen unter­halt­sa­men und gedie­ge­nen Abend, der ein­lädt, in guter Gesell­schaft Herz und Geist zu erfreuen.

Das Stück «Inge­borg»

Sie liebt ihren Mann für eine Hel­den­tat, die er in sei­ner Jugend beging. Spä­ter stellt sich her­aus, dass diese Hel­den­tat von einem andern began­gen wor­den ist. Die­ser andere kommt Jahre spä­ter unver­hofft zu Besuch, also liebt sie nun beide Män­ner und beide lie­ben sie. Die Män­ner schät­zen sich aber auch gegen­sei­tig und stel­len klar: «Ent­we­der der eine oder der andere.» Tante Otti­lie hin­ge­gen fin­det: «Die Frau bleibt bei dem Mann, den sie lieb­hat, und mit dem ande­ren hat sie eine Liai­son.» Und der Die­ner, Herr Kon­junk­tiv, kom­men­tiert: «Es wäre immer­hin mög­lich». Wie der Jon­glier­ver­such mit der Ehe tat­säch­lich aus­geht, bleibt der Phan­ta­sie des Zuschau­ers über­las­sen.

Der Schau­spie­ler und Autor Curt Goetz schrieb «Inge­borg» im Jahr 1921 und beweist in der Ent­wick­lung die­ser Drei­ecks­ge­schichte feins­tes psy­cho­lo­gi­sches Gespür und bril­lante sprach­li­che Gewandt­heit. Er schafft es, das eigent­li­che Bezie­hungs­drama mit ele­gan­ter Iro­nie und welt­män­ni­schem Charme in eine sub­tile Komö­die zu ver­wan­deln. Von sich sagte Goetz: «Wenn ich ins Thea­ter gehe, dann will ich lachen oder wei­nen. Und wenn ich dann nach Hause gehe, will ich mich nicht genie­ren, dass ich gelacht oder geweint habe.»

Kom­men Sie also ganz unge­niert ins Thea­ter, wir heis­sen Sie herz­lich will­kom­men.

Mit:
Inge­borg: Jac­que­line Vet­terli
Peter Peter: Nico Jaco­met
Otto­kar: Frank Bak­ker
Tante Otti­lie: Irina Schö­nen
Herr Kon­junk­tiv: Peter Niklaus Stei­ner

Regie: Peter Niklaus Stei­ner

Co-Pro­duk­tion: tur­bine thea­ter, Lang­nau am Albis / Kai­ser­bühne, Kai­ser­stuhl AG


Details

Beginn:
17. Januar
Ende:
8. März
Veranstaltungskategorie:

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Es war ein herr­li­cher Abend! Geist­reich, amü­sant und erhei­ternd!

  2. Das war der zweite Besuch von Inge­borg und hat uns wie­der sehr begeis­tert.

  3. Ein prima Thea­ter­stück, per­fekte Umset­zung , Schau­spie­ler waren hoch pro­fes­sio­nell. Sowohl sprach­lich wie schau­spie­le­risch.
    Die ganze Atmo­sphäre glich einer gros­sen Fami­lie. Ein Abend vol­ler Genuss , ein Abend ohne Konjunktivkritik.….definitiv zum wei­ter emp­feh­len. Herz­li­chen Dank Sonja&dani

  4. Der Nico hat wie­der ein­mal seine Rolle in der Bezie­hungs­kiste gefun­den! Zuerst in der Kul­tur­schachtle im Stück „Liebi macht erfin­de­risch” und jetzt im Stück Inge­borg.
    Ich erzähle es wei­ter.. Danke für den humor­vol­len Abend. .
    Gruss von einem Adlis­wi­ler. Habe den Abend in Lang­nau ein­fach nur genos­sen.…
    Rolf Zim­mer­mann

  5. Das Lust­spiel hat uns sehr gut gefal­len, es war amü­sant und unter­halt­sam. Der Auf­tritt der Schau­spie­ler war sehr pro­fes­sio­nell. Ich hoffe es kom­men noch wei­tere Auf­füh­run­gen im ähn­li­chen Stil. Ich kann Inge­borg bes­tens wei­ter emp­feh­len.

  6. Wir waren begeis­tert von die­sem Lust­spiel. Die Schau­spie­le­rIn­nen waren Spit­zen­klasse und ihre sprach­li­che Aus­drucks­weise excel­lent; ein kla­rer Hin­weis, dass die Stü­cke nicht immer in CH-Dia­lekt über­setzt wer­den müssen/sollten. Haben bereits auf dem Heim­weg den Besuch die­ser Auf­füh­rung Bekann­ten emp­foh­len und wer­den es wei­ter­hin bei jeder Gele­gen­heit tun. Bravo!

  7. Freue mich auf die bestimmt lus­tige Geschichte mit den bewähr­ten Laien Künst­lern

    1. Guten Tag Herr Wit­zig
      Es erwar­tet Sie eine erwär­mende Komö­die, die Herz wie Zwerch­fell ins Schwin­gen bringt! Unter der Regie von Peter Niklaus Stei­ner ste­hen alle­samt pro­fes­sio­nelle Schau­spie­ler auf der Bühne, dar­un­ter auch zwei Sihl­ta­ler.
      Freund­li­che Grüsse, Domi­nik Zemp

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