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«Die Wein­probe» - Lust­spiel von Ste­fan Vögel *WIRD VERSCHOBEN*

15. Januar 2021 bis 13. März 2021

Auf­grund der aktu­el­len Corona-Situa­tion, wer­den die Vor­stel­lun­gen unse­rer geplan­ten Pro­duk­tion «Die Wein­probe» vom Januar - März 2021 um vor­aus­sicht­lich ein Jahr ver­scho­ben. Wir wer­den die neuen Spiel­da­ten so rasch wie mög­lich auf unse­rer Web­site publi­zie­ren. Bes­ten Dank für Ihr Ver­ständ­nis und Ihre Geduld.

DAS STÜCK

Nico ist ein Wein­spe­zia­list. Für die Auf­nahme in die pro­mi­nente Wein­bru­der­schaft, die „Fra­ter­nité des Che­va­liers“, muss er fünf fran­zö­si­sche Spit­zen­weine mit­brin­gen, sie blind ver­kos­ten und auf Anhieb erken­nen. Vier besitzt er schon. Den fünf­ten, den begehr­ten 90-er Petrus, hat sein bes­ter Freund Roman in sei­nem Port­fo­lio. Das weiss Nico. Und er weiss auch, dass Roman seit Jugend­ta­gen für seine Frau Dani­elle schwärmt. Als die Wein­prü­fung näher rückt, macht Nico Roman ein unge­wöhn­li­ches Ange­bot. In Ste­fan Vögels sprit­zig süf­fi­ger Komö­die wer­den edle Trop­fen mit gepansch­ten Gefüh­len bezahlt.

Was sind wir bereit, im Tausch für ein wenig Zärt­lich­keit zu geben? Was wür­den wir auf­ge­ben, um unse­ren Lebens­durst zu stil­len? Ist Liebe doch käuf­lich? Mit bril­lan­tem Wort­witz und humor­vol­len All­tags­wort­wech­seln sorgt diese ein­zig­ar­tige Wein­probe für beste Unter­hal­tung!
Prä­di­kat: aus­ge­zeich­net!

INSZENIERUNG VON PETER NIKLAUS STEINER
Mensch­sein im Zeit­al­ter des Neo­li­be­ra­lis­mus und Indi­vi­dua­lis­mus

Zwei Män­ner haben eine Lei­den­schaft für Wein. Dem einen, Nico, bedeu­tet Wein Pres­tige, dem andern, Roman, Finanz­ka­pi­tal, der Wein sel­ber ver­kommt dabei zur Neben­sa­che und kann durch­aus auch mal „Kor­ken“ haben. Ebenso zur Neben­sa­che ver­kommt Nico’s Frau, Dani­elle, die zum Spiel­ball der bei­den Män­ner wird, sich sel­ber aber gar nicht als Neben­sa­che sieht, im Gegen­teil, sie hegt eine starke Lei­den­schaft für Roman.
So zeigt uns der Autor eine vor­der­grün­dige Welt, in der die Figu­ren auf Teu­fel komm raus ihren Lei­den­schaf­ten frö­nen und ihrem Ego hul­di­gen, und einer Welt dahin­ter, in der ihre zwi­schen­mensch­li­chen Bezie­hun­gen arg ins Schleu­dern gera­ten. Die Neben­sa­che ent­wi­ckelt sich schliess­lich zur Haupt­sa­che, Dani­elle geht als Sie­ge­rin her­vor und den bei­den Män­nern bleibt es ver­gönnt, sich vor dem ange­rich­te­ten Trüm­mer­hau­fen mit Spit­zen­wei­nen zu betrin­ken und mit Alexis Sor­bas – wie im gleich­na­mi­gen Film - Sir­taki zu tan­zen und „Grie­chi­scher Wein“ zu sin­gen.

Eine mensch­li­che, allzu mensch­li­che Komö­die, ange­sie­delt im heu­ti­gen Zeit­al­ter des pro­kla­mier­ten Neo­li­be­ra­lis­mus und Indi­vi­dua­lis­mus, die bis­wei­len zu kri­mi­nel­len Machen­schaf­ten ver­füh­ren; Ernüch­te­rung folgt! Sar­kas­tisch, ehr­lich, heu­tig, poin­tiert und in sei­ner mensch­li­chen Fehl­bar­keit auch ver­söhn­lich. Hier schreibt kein Mis­an­throp, son­dern ein Phil­an­throp, doch einer, der auch hin­ter die Fas­sa­den ins nackte Leben blickt.
Der Autor beleuch­tet die Figu­ren von allen Sei­ten und bie­tet damit ein facet­ten­rei­ches Schau­spie­ler-Stück!
So steht in „Die Wein­probe“ ein­mal mehr das Schau­spiel im Zen­trum des Gesche­hens und alles Drum­herum wird so ein­ge­rich­tet, damit es die­sem zudient.

SCHAUSPIELER

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zu den Mit­wir­ken­den hier.

Details

Beginn:
15. Januar 2021
Ende:
13. März 2021
Veranstaltungskategorie:

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