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4. tur­bine Zmorge - Der kuba­ni­sche Käser

1. Dezember, 10:00 bis 13:30

Der Autor liest eine Büh­nen­fas­sung der Geschichte von Noldi Abder­hal­den, der in einer bit­ter­kal­ten Win­ter­nacht 1620, getrie­ben von Lie­bes­kum­mer und Brannt­wein in den Fän­gen eines Anwer­bers der Spa­ni­schen Armee lan­det. Als Reis­läu­fer für die katho­li­sche Sache lernt der Sech­zehn­jäh­rige das raue Sol­da­ten­le­ben ken­nen. In der Schlacht von Tirano ret­tet er sei­nen Hee­res­kom­man­dan­ten Gómez Suá­rez de Figueroa, den Duque de Feria, vor einer pro­tes­tan­ti­schen Kano­nen­ku­gel. Als Kriegs­held an den Spa­ni­schen Hof beor­dert, ent­geht als Opfer einer Intrige nur knapp der Spa­ni­schen Inqui­si­tion und wird nach Kuba ver­bannt, wo er eine Horde Rind­vie­cher zu beauf­sich­ti­gen hat und Käse machen möchte.

Patrick Tschan lässt einen gerad­li­ni­gen Tog­gen­bur­ger quer durch die Wir­ren des Dreis­sig­jäh­ri­gen Kriegs mar­schie­ren und bit­te­rem Ernst mit hei­li­ger Ein­falt die Stirn bie­ten.

Die Jod­le­rin­nen unter­ma­len, erwei­tern, kon­tra­punk­tie­ren den Text mit Juch­zer, Natur­jo­del, Zäu­er­lis und Ratz­lied­lis. Rol­len wer­den getauscht, Sze­nen aus dem Text wei­ter­ge­führt und falls es nötig ist, häbe die Fraue au eifach emol grad! Es ent­steht eine ein­zig­ar­tige Atmo­sphäre, die sich aus dem Wech­sel­spiel der lebens­pral­len Geschichte des Noldi und den trau­ri­gen, komi­schen, melan­cho­li­schen aber immer berüh­ren­den Gesän­gen ergibt.

«Was für ein erzäh­le­ri­scher Höl­len­ritt, was für ein Lese­spass! Patrick Tschan hat sich selbst über­trof­fen.»
Alex Capus

Künst­ler

Patrick Tschan Geb. 1962 in Basel, stu­dierte Ger­ma­nis­tik, Geschichte und Phi­lo­so­phie, führte in zahl­rei­chen Thea­ter­stü­cken
Regie und ist seit vie­len Jah­ren in der Wer­bung und Kom­mu­ni­ka­tion tätig. Prä­si­dent der Schwei­zer Schrift­stel­ler-Fuss­ball­na­tio­nal­mann­schaft. Von ihm stam­men die Romane «Kel­ler fehlt ein Wort» (2011), «Polar­rot» (2012, dra­ma­ti­siert vom Thea­ter Basel, 2018), «Eine Reise spä­ter» (2015) und «Der kuba­ni­sche Käser» (2019).

Ursina Gre­gori Geb. 1962 in Mum­bai, auf gewach­sen in Hett­lin­gen ZH, frei­schaf­fende Schau­spie­le­rin, Musi­ke­rin, Sän­ge­rin. Thea­ter­aus­bil­dung an der Scuola Tea­tro Dimi­tri, seit vie­len Jah­ren in der Freien Thea­ter­szene tätig, vor­wie­gend mit Char­lotte Witt­mer als clow­nesk-musi­ka­li­sches Akkor­deon Duo KAPELLE SORELLE (u.a. Tour­née mit dem Cir­cus Monti). Diverse Musik­thea­ter­pro­duk­tio­nen (u.a. «Rest.Glück», «Schrott und Schrot») mit Chris­tina Volk, VOLK & GLORY. Spielt regel­mäs­sig mobi­les Thea­ter mit der THEATERFALLE Basel.

Doris Hin­ter­mann Geb. 1961 in Luzern, Thea­ter­aus­bil­dung in Zürich, meh­rere
Jahre in der freien Thea­ter­szene tätig, eigene Pro­jekte und diverse Enga­ge­ments (u.a. Vor­stadt Thea­ter Basel, «Trä­nen lügen nicht», Aca­pella-Quar­tett). Musik­päd­ago­gin, Chor­lei­te­rin (Hel­ve­tia-Chor, Natur-Jodel­Frauen Basel, Sing­treff Rie­hen) unter­rich­tet Jodel/Stimmimprovisation/ Sprech­tech­nik.

 

Zeit­li­cher Ablauf

10:00 Uhr bis 11:30 Uhr - Zmorge Buf­fet offen
11:30 Uhr bis ca. 12:30 Uhr - Künst­le­ri­sche Dar­bie­tung auf der Bühne
12:30 Uhr bis 13:30 Uhr - Gemüt­li­cher Aus­klang mit Kaf­fee & Kuchen


Details

Datum:
1. Dezember
Zeit:
10:00 bis 13:30
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