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Allein in der Sauna - Komö­die von Frank Pin­kus

7. Mai bis 30. Mai

Schwie­rige Zei­ten gut meis­tern

Eigent­lich stand für den Jah­res­be­ginn 2021 das Lust­spiel «Die Wein­probe» auf dem Spiel­plan, aber die Corona-Pan­de­mie mit all ihren Ein­schrän­kun­gen und Befürch­tun­gen machte dem einen Strich durch die Rech­nung. Wirt­schaft­li­che Über­le­gun­gen führ­ten zur Absage, respek­tive zur Ver­schie­bung des Drei­per­so­nen­stü­ckes auf den Jah­res­be­ginn 2022.

Nun ein­fach die Thea­ter­tü­ren schlies­sen, wäre einer­seits trost­los und ande­rer­seits muss unser Thea­ter auch in die­ser kul­tur­ver­arm­ten Zeit finan­zi­ell über die Run­den kom­men. Als teil­sub­ven­tio­nier­ten Betrieb haben wir den Auf­trag, Kul­tur zu pro­du­zie­ren. Diese Ver­ant­wor­tung wol­len wir auch in der Krise wahr­neh­men.

Diese Über­le­gun­gen führ­ten schliess­lich zum Umdis­po­nie­ren auf das Ein­per­so­nen­stück «Allein in der Sauna». Lei­der ver­hin­derte die Corona-Situa­tion, dass die Pro­duk­tion wie geplant zwi­schen dem 15. Januar und dem 14. März statt­fin­den konnte.

Neu wird das Stück zwi­schen dem 6. Mai (Live Stream) und dem 30. Mai gezeigt. So lädt das tur­bine thea­ter die­sen Früh­ling in die Sauna, um sich mit einem hart­ge­sot­te­nen Thea­ter­pu­bli­kum kaba­ret­tis­tisch-komö­di­an­tisch durch den Mai zu schwit­zen. Das umfas­sende Schutz­kon­zept gewährt Sicher­heit und es darf – trotz allem - gelacht wer­den!

Das Stück

«Hampi» wird bei sei­nem wöchent­li­chen Sau­na­be­such ver­setzt und ist dem­zu­folge allein in der Sauna. So bleibt ihm Zeit für ein Selbst­ge­spräch, das er nur zu gerne mit dem Publi­kum teilt. Eigent­lich dürfte er happy sein! Er ist glück­lich ver­hei­ra­tet, hat zwei gesunde Kin­der und ja - das bleibt aber unter uns - auch eine junge Geliebte. Da klin­gelt schon das Tele­fon und die Ereig­nisse neh­men eine Wen­dung, die das Män­ner­bild des leid­ge­prüf­ten Möch­te­gern-Machos ganz schön ins Schleu­dern brin­gen! Im komö­di­an­ti­schen Kon­text mit treff­si­che­ren Poin­ten und zahl­rei­chen Sei­ten­hie­ben gegen alles, was das Zusam­men­le­ben zwi­schen Frau und Mann so oft so kom­pli­ziert macht: Hopp schwitz!


Ein­fa­che Ant­wor­ten auf grosse Fra­gen

Hampi muss fest­stel­len, dass längst nicht alles per­fekt ist: die neue Brille ist ein untrüg­li­ches Zei­chen für das fort­schrei­tende Alter. Man­che Tests im Kran­ken­haus sind ein­fach demü­ti­gend und wenn der Psych­ia­ter das Pro­blem zu klein gera­te­ner Kör­per­teile auf eigen­wil­lige Weise lösen will, hilft nur noch Flucht. Und dann ist da Sandy, die Ehe­frau, ihre unter­schied­li­chen Sicht­wei­sen auf Shop­ping, Grill­tel­ler und Wol­lust unterm Rasen­spren­ger, die der seli­gen Zwei­sam­keit nicht gerade dien­lich sind. An die­sem Abend wird Hampi gewahr, dass sein klar gezeich­ne­tes Män­ner­bild auf der Kippe steht. Und weil das Leben auch aus­ser­halb der Sauna wei­ter­läuft, bringt nicht nur die Sauna Hampi ins Schwit­zen…

Er beginnt, über sich und sein Leben nach­zu­den­ken, vor allem über Män­ner und Frauen. Und was das Zusam­men­le­ben der bei­den Geschlech­ter so schwie­rig macht…

  • Wieso haben Frauen so viele Varia­tio­nen eines Lächelns – und alle Varia­tio­nen schei­nen dem Mann zu sagen, was er gerade mal wie­der falsch gemacht hat?
  • Wieso wol­len Män­ner offen­bar immer und Frauen schein­bar nie?
  • Wieso wol­len Frauen immer bestimmte Stim­mun­gen im Schlaf­zim­mer haben, und Män­nern ist das egal?
  • Wieso gehen Frauen so gern shop­pen?
  • Wieso war die Ehe­frau frü­her so wild dar­auf, mit ihrem Mann nackt ins Bett zu gehen – und heute kriegt Hampi von sei­ner Sanni zu Weih­nach­ten einen «Shorty» geschenkt?
  • Wieso waren die männ­li­chen Macken für die Ehe­frau frü­her lie­bens­wert, und heute sind sie uner­träg­lich?
  • Wieso ver­sa­gen die Män­ner mit ihren von der Frau vor­ge­schrie­be­nen Zet­tel­chen so kläg­lich beim Ein­kau­fen?
  • Und wieso geht ein Mann immer alleine auf’s Klo, aber die Frau nie?

Spiel: Peter Niklaus Stei­ner
Regie: Kamil Kre­jcí
Regie­as­sis­tenz: Daniela Stoll
Abend­tech­nik: René Schmid
Illus­tra­tion: Yas­min König
Fotos: André Sprin­ger
Pro­duk­ti­ons­lei­tung: Domi­nik Zemp

Ver­lag: Ver­triebs­stelle und Ver­lag GmbH

Es sind maxi­mal 30 Tickets pro Durch­füh­rung erhält­lich. Es gilt Sitz- und Mas­ken­pflicht. Die Bar muss geschlos­sen blei­ben.

Erle­ben Sie die ganze Auf­füh­rung per Video-on-Demand - bereits ab CHF 15.00!


Details

Beginn:
7. Mai
Ende:
30. Mai
Veranstaltungskategorie:
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